Strand – Bild auf Zwangsvorstellungen.de

Eindrucksvoller Gedanke
taucht auf ...

Zwangsgedanke?

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Strand – Bild auf Zwangsvorstellungen.de

Zwangsgedanken loswerden:
Es beginnt mit einer kleinen
Veränderung ...

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Zwänge und Zwangsgedanken loswerden – auf neue Gedanken kommen

Wo kamen Sie bis jetzt nicht weiter? Informationen über Zwangsgedanken finden

Was bei Zwängen und Zwangsgedanken übersehen wird: Funktionen, die sich nutzen lassen

Zwangsgedanken und Zwänge überwinden – an dieser Stelle sind Sie richtig: Zwangsgedanken loswerden

Weiterführende Links zu Zwangsvorstellungen und Zwangserkrankungen: Zwänge | Zwangsstörung Ursachen | Zwangsgedanken Selbsthilfe  | Zwangsvorstellungen Funktionsziele | Zwangsgedanken loswerden

Bei Ihnen wurden Zwänge, eine Zwangsstörung bzw. Zwangserkrankung diagnostiziert? Oder sind Sie Therapeut/in und behandeln Menschen mit Zwängen? Lesen Sie hier über alternative Wege, um Zwänge loszuwerden.  

Was sind Zwangsvorstellungen?

Diagnosen wie Zwang, Zwangsgedanken oder Zwangsstörung (F42 ICD 10) sind mit folgenschweren Irrtümern verbunden. Lesen Sie, was zu diesen Irrtümern zählt und wie sie sich auf Betroffene auswirken können.

Zwangsgedanken loswerden

Zwangsgedanken und Zwangshandlungen loswerden. Bedrückend wirkende Gedanken lassen sich – für Betroffene oft überraschend – gut verändern. Machen Sie mal ein kleines Experiment.

Zwänge und Zwangsvorstellungen – Sie sind gerade dabei, etwas zu verändern

Die Idee von der Zwangserkrankung können Sie durch ein Ressourcenkonzept nach und nach auflösen

Zwangsgedanken: Definition im Störungskonzept

Betrachtet man Begriffe wie Zwänge, Zwangsgedanken und Zwangsstörungen durch die psychiatrische Brille, werden wiederkehrende Gedanken und Handlungen je nach Ausprägung als gestört und irgendwann als krank bewertet.

Die trügerische Pseudologik im Zwangskrankheitskonzept

Auf den ersten Blick wirkt es logisch, von Störungen zu sprechen,

  • wenn Menschen sich „unnötig“ fürchten
  • wenn sie sich „überflüssig“ oft die Hände wachen
  • wenn sie „sinnlos“ alles immer wieder kontrollieren „müssen“

Es lohnt sich, genauer hinzusehen

Auf den zweiten, gründlicheren Blick wird die Dynamik, die hinter Zwangsgedanken und Zwangshandlungen steht, nachvollziehbar. Es ist eigentlich ein trivialer Ablauf, freilich mit hohem Leidensdruck für die Betroffenen.

Die gute Nachricht: Zwänge sind keine Zwänge mehr, sobald etwas Entscheidendes verändert wird

An dieser Stelle hört man innerlich manchen Psychiater seufzen, denn aus psychiatrischer Sicht „hat man doch schon alles GEGEN die Zwänge unternommen, gegen sie angekämpft, die Patienten darin geschult, die Zwangshandlung zu unterlassen und zu lernen, dass die Welt dadurch nicht untergeht usw.

Genau darin liegt das Dilemma im Umgang mit Zwängen. Es wird erstens zu viel und zweitens ohne erreichbare Ziele gearbeitet.

Die Idee, Gedanken würden auf Kommando verschwinden (Gedanken stoppen) oder der Mensch würde seine Gedanken bezwingen (in den Griff bekomen), ist nicht mit dem Leben vereinbar. Mit jedem Versuch, solche unerreichbaren Ziele zu erreichen, werden die Gedanken gestärkt – und der Mensch fühlt sich schwächer: in der Summe fühlt er sich krank.

Irrtümer zu Zwangsvorstellungen und Zwangserkrankungen

Wörter wie Zwang und Zwangsstörungen sind mit vielen Irrtümern verbunden und verursachen häufig Verwirrung. Viele Menschen kämpfen deshalb einen aussichtslosen Kampf (gegen sich selbst). Wer diesen Kampf aufgibt und für das arbeitet, was als Funktion hinter den Zwangsphänomenen liegt, gewinnt Lebensqualität und Wohlbefinden – und das in der Regel schnell und auf Dauer.

Zwänge in den Griff bekommen = Irrtum

Immer wieder findet man im Internet Werbung für Therapieformen, mit denen man angeblich Zwänge in den Griff bekommen könnte.

In den Griff bekommt jedoch kein Mensch etwas in seinem Gehirn, denn dagegen wehrt es sich aus guten Gründen. Selbst wenn man einen Gedanken in den Griff bekäme, hätte man doch beide Hände dauerhaft im Einsatz. Wie viel Aufmerksamkeit bliebe in diesem Fall für zwanglose Themen und Beschäftigungen übrig?

Versuchen Sie mal, einen beliebigen Gedanken festzuhalten oder zu etwas zu zwingen. Wie erfolgreich werden Sie damit sein?

Bereits auf den ersten Metern ihres Therapieansatzes stolpert die Verhaltenstherapie über natürliche Grenzen. Das bestätigen die Experten sogar auf ihrer eigenen Seite.

Kinderwagen

Gegen Unwillkürliches ankämpfen: Irrtum aus den Kindertagen der Therapie

Zitat der Seite zwaenge.de: „Der Betroffene leidet unter in immer gleicher Form wiederkehrenden Gedanken, Impulsen und Vorstellungen, die aufdringlichen Charakter haben und Unbehagen oder Angst hervorrufen. Bemühungen, diese Gedanken zu unterdrücken, bleiben erfolglos und steigern oft sogar ihre Stärke.“ (Zitatende)

Damit hat der Verein für verhaltenstherapeutische Expositionsstrainings selbst bestätigt, dass die Methode, Menschen mit der Idee der Heilung über Einsicht absichtlich einem erhöhten Leidensdruck auszusetzen (sogenannte Expositionstherapie bzw. Expositionstraining) nicht das Mittel der Wahl sein kann.

Nicht erst die moderne Hirnforschung hat bewiesen:

  • Unwillkürliches ist immer schneller und stärker als der Wille.
  • Deshalb bringt es nichts Gutes, das Unwillkürliche (Gedanken etc.) zu bekämpfen.
  • Mehr noch: Es ist unverzichtbar, das Unwillkürliche als Kooperationspartner zu gewinnen.

Loslassen statt „in den Griff bekommen“

Therapeuten und betroffene Personen haben häufig die Idee, sie könnten mit einer Art Gegen-Zwangsmaßnahme die Symptome in den Griff bekommen. Natürlicherweise ist ausgerechnet das symptomverstärkend und problemstabilisierend.

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Was bei Zwängen und Zwangsgedanken übersehen wird: Funktionen, die sich nutzen lassen

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Wege aus dem Zwang – anderer Ansatz, andere Wirkung

Jeder Weg beginnt auch hier mit einem ersten Schritt. Das gilt natürlich auch, wenn Sie Zwangsgedanken loswerden wollen.

  • Ersetzen Sie Wörter wie Zwang, Zwangsstörung oder Zwangserkrankung für sich selbst durch Begriffe, die für Sie stimmig sind, z. B. herzliches Anliegen oder bisher zu kurz gekommenes Bedürfnis.
  • Werden Sie hellhörig, wenn Ihnen gegenüber Personen als Experten für Ihre Gefühle und Gedanken auftreten, z. B. Therapeuten. Es gibt auf der Welt nur eine Autorität für das, was für Sie in Ordnung ist: Sie selbst.
  • Machen Sie sich mit einem grundlegend anderen Denkansatz vertraut, der hier auf der Seite zwangsvorstellungen.de gezeigt wird:
  • Allen sogenannten Zwängen liegen Ordnungen zugrunde. Es ist möglich, diese Ordnungen zu nutzen, sie umzuwidmen. Gegen innere Ordnungen anzukämpfen, ist sinnlos und bleibt auf die Dauer erfolglos.

Gegensätzliche Impulse blockieren das Leben

Zwänge und Zwangserkrankungen sind eine Konstruktion aus Phänomenen. Ein Mensch versucht, gegen etwas in sich (Gedanke, Handlungsimpuls) ankämpfen. Dadurch entstehen gegensätzliche Impulse. Der eine Impuls sagt „Wir müssen“, der andere befiehlt „Wir dürfen / sollten nicht!“ Zwischen diesen Impulsen reiben sich die Menschen auf. Wer diese Systematik erkennt, wird anders mit sich und seinen Impulsen umgehen: Salutogenese

Zwischendurch ein kleines Experiment? Wollen Sie aufkommende Gedanken probeweise mal mit Wellen vergleichen?

Statt Wellenbrecher besser Wellenablenker

Wellen und Wasser werden nicht gebrochen. Wellenumlenker oder Wellenkraftnehmer sind natürlichere Begriffe.

  • Wie wirkt es sich aus, wenn Sie dieses Bild ausprobieren und sich vorstellen, Sie hätten natürliche Wellenumlenker in Ihrer Gedankenwelt?
  • Wellenumlenker deshalb, weil auch am Strand eine Welle natürlich nicht zerbrochen wird (Wellenbrecher) wie Glas, sondern gelenkt in ihrer Energie
  • Sie stellen sich also Wellenumlenker vor, von denen aus sich unerwünschte Gedanken von alleine in eine andere Richtung wenden, abschwächen und .. im Nichts verlieren.

Nur so eine Idee, könnte aber schon etwas auslösen …. 🙂

Zwangsgedanken: Unterschied zwischen Sinn und Funktion

Viele beschreiben das Verhalten von als zwanghaft definierten Menschen als sinnlos: ein Denkfehler

„Wer immer wieder alles kontrolliert, handelt sinnlos.“ Nur auf den ersten Blick wirkt das plausibel. Denn hier wird etwas übersehen. So gut wie alle, die sich als Experten für Zwänge definieren, attestieren den betroffenen Menschen sinnloses Verhalten. Welche Wirkung entfaltet das bei den Menschen? Sie erleben sich als Individuen, die Sinnloses denken und unternehmen. Vermeintlich gegen ihren eigenen Willen.

Wann überhaupt ist etwas sinnvoll – und was ist „Sinn“ in diesem Zusammenhang?

Bevor von einem Sinn (in Form von Zweckerfüllung) die Rede sein kann, steht immer eine Funktion. Nahrungsaufnahme hat die Funktion der Lebenserhaltung. Von daher ist es sinnvoll, Lebensmittel zu kaufen. Die Funktion bestimmt also das Sinnvolle an der Tätigkeit des Einkaufens.

Fragen Sie Personen, die bei sich Zwänge erleben.

In vielen Fällen ist die Rede von einer – sehr kurzfristigen – Entspannung, wenn die Handlung ausgeführt wurde. Hier liegt die Funktion sogenannter Zwangshandlungen. Die Funktion ist für sich gesehen wünschenswert (z. B. das Erleben von Sicherheit); allein die Mittel sind nicht zielführend (sog. Zwangshandlungen).

Es ist also unsinnig, von sinnlosem Verhalten zu sprechen. Es geht stets um die Funktion, die mit einer Handlung erfüllt werden soll. Sobald die Funktionsebene (das Ordnungssystem) offengelegt ist, wird es einfacher, aus dem Zwangsgedankenkarussell auszusteigen.

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Was bei Zwängen und Zwangsgedanken übersehen wird: Funktionen, die sich nutzen lassen

Zwangsgedanken und Zwänge überwinden – an dieser Stelle sind Sie richtig: Zwangsgedanken loswerden

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Welche Funktion hat ein sogenannter Zwang?

In aller Kürze: Zeigt jemand ein Verhalten, das von anderen als zwanghaft bezeichnet wird, sind Funktionen im Spiel – Funktionen, über die z. B. folgendes erlebt werden soll:

  • Sicherheitsgewinn
  • Übersicht
  • Ordnung
  • Selbstwirksamkeit

Jeder Mensch braucht Sicherheit und Ordnung. Daran dürfte kein Zweifel bestehen. Aber kann solches Erleben, also das Erleben von Sicherheit und Übersicht, über sogenannte Zwangshandlungen überhaupt erreicht werden?

Natürlich nicht.

Ritualisierte Handlungsmodelle wie häufiges Händewaschen, wiederholtes Kontrollieren von Türen oder Mittel und das Zählen oder Berühren von Gegenständhttps://zwangsvorstellungen.de/wp-admin/post.php?post=567&action=edit#saveen lösen kurzzeitig nur die Illusion des gewünschten Erlebens aus.

Zwänge und ihre Ursachen – nach Wechselwirkungen fragen, nicht nach Ursachen

Der Mensch will wissen, warum etwas so ist, wie es ist – bzw. wie es zu sein scheint. So wird auch beim Erleben von Zwangsvorstellungen und Zwängen ein enormer Aufwand betrieben, die Vergangenheit eines Patienten zu durchforsten – am besten die Kindheit, denn in diese lässt sich am meisten hineininterpretieren. Aber selbst wenn es erkennbar würde – mit dem Wissen um die Ursache eines Phänomens ist das Phänomen natürlich nicht beseitigt.

Infografik Entstehung Zwang

Infografik – wie entsteht ein sogenannter Zwang – Zwänge und ihre Ursachen verstehen (ICD-10 F 42)

Unter uns: es braucht keine halbe Stunde, um ein Phänomen zu entwickeln, das den ICD-Kriterien für die Diagnose F-42 genügt. Sehen Sie sich hierzu dieses Schaubild an: Infografik Entstehung von Zwängen

Es gibt bei allen Menschen, die ich bis jetzt in der Praxis zum Thema Zwänge und Zwangsgedanken gesehen habe, deutliche Übereinstimmungen in zwei Punkten:

  • Elementare Sicherheiten bzw. Ordnungen sind irgendwann unerwartet weggefallen
    – oder
  • Elementare Sicherheiten bzw. Ordnungen waren (in Teilbereichen) noch nie (ausreichend) vorhanden

Sogenannte Zwänge sind funktionszentrierte Phänomene

  • Es bringt nichts Gutes, von einem Zwang zu sprechen
  • Hilfreich ist es, zu sagen: Hier läuft gerade eine Funktion ab. Ich werde angemessene Mittel finden, meine Ziele zu erreichen
  • Auf der Funktionsebene kann man ausgezeichnet für Veränderungen arbeiten, denn ab hier lassen sich Fragen stellen wie:
  • Was können Sie dafür tun, sich sicher oder in Ordnung zu fühlen?

Zwangsgedanken loswerden – so geht es

Zwangsgedanken loswerden zu wollen ist an sich ein gutes Ziel. Es gibt auch tatsächlich gute Wege, sich von Zwangsgedanken zu verabschieden.

Warum wirken Zwangsgedanken so hartnäckig?

Hier steht „wirken“ – nicht „sind“.  Es ist ein großer Unterschied, ob etwas tatsächlich ist und ob etwas unter bestimmten Voraussetzungen in einer Weise wirkt, die man sich nicht wünscht. Beispiel könnte sein: Angst vor einer kleinen Spinne. Objektiv gesehen kann eine kleine, ungiftige Spinne niemand etwas tun. Und doch verbinden manche Menschen mit allen Spinnen ein inneres Szenario von großer Gefahr – so können sogar Panikattacken entstehen. Die gute Nachricht:

Verbindungen lassen sich verändern: Das Gehirn spielt gerne mit – wenn ihm gute Konditionen angeboten werden.

Was sind gute Konditionen für das Gehirn?

In Kurzform: Das Gehirn lernt um und dazu, wenn ihm Brücken angeboten werden.

Weiter zur Detailseite:  Zwangsgedanken loswerden

Eine Brücke für das Gehirn – um Zwangsgedanken loszuwerden

Eine Brücke für das Gehirn – um Zwangsgedanken loszuwerden

Zwänge, Zwangsstörungen, Therapie: Umfrage bei Patienten und Therapeuten

Zwänge Zwangsgedanken Umfrage

Zwänge, Zwangsgedanken, Zwangsstörungen – Umfrage

Zwänge und Zwangsstörungen – häufig gesucht:

  • Schnelle Hilfe bei Zwängen
  • Zwänge Selbsthilfe
  • Exposition bei Ängsten und Zwängen
  • Zwänge loslassen